„Mich muss man eher bremsen“

Neuzugang für Branchenteam mit viel Engagement

Seit knapp 100 Tagen ist Fotini Sevdas nun Teamleiterin für Medizin und Gesundheit bei der Mainzer Volksbank. Zeit also für eine erste Bilanz. Schnell ist sie in ihrem Lieblingsthema: Wie man heutzutage adäquat mit Kundenwünschen umgeht. Den Kunden in den Mittelpunkt stellen, so etwas versprechen viele. Aber wie lebt sich das?

„Eine Finanzierung muss nicht nur zum Investitionsobjekt passen, sondern auch zum Kunden, dazu, wie er Dinge anpackt.“

Ein junger, risikoscheuer Arzt erwarte eben einen anderen Kredit als seine erfahrene rendite-orientierte Kollegin. Was die Beraterin dazu braucht? Erfahrung. Und die hat Frau Sevdas reichlich.

Die Spezialistin für Heilberufe schaut auf viele Jahre im Beratungsgeschäft zurück und freut sich, dass vielen Kunden der persönliche Kontakt zum Berater oft wichtiger ist als die Bank dahinter. Frau Sevdas kennt ihr Geschäft, sie kennt die Eigenheiten der Heilberufe-Branche aus dem Effeff. Und sie bringt viel Empathie mit.

Nach vielen Jahren u.a. als Beraterin für Spezialfinanzierungen und Existenzgründungen wechselt Fotini Sevdas zu einer Bank für Angehörige der Heilberufe. Diese Erfahrung bringt sie nun zur MVB mit. Hier ist es eines ihrer ersten Tätigkeiten, die hervorragende Arbeit der Mainzer Volksbank bekannter zu machen.

Denn das Team mit Martin Müller und Rainer Winter hat bisher schon hervorragende Arbeit geleistet. Die MVB ist mit ihrem Branchen-Kompetenz-Team gut aufgestellt und betreut seit Jahren erfolgreich viele Ärztinnen und Ärzte, Großpraxen und sogar Kliniken.

„Viele Banken verstehen nicht, dass Ärztinnen und Ärzte keine normalen Firmenkunden sind. Da scheitern Kreditanfragen an Vorgehensweisen, die in der Medizin-Branche üblich sind.“

Die Arbeit im Team? „Läuft super. Wir haben uns schnell eingespielt und profitieren von unseren unterschiedlichen Stärken. Gerade am Anfang haben die beiden mir gezeigt: Wo kann ich losrennen.“

Zum Beispiel bei der Verbesserung der frühzeitigen Kundenansprache. Immer mehr junge Ärztinnen und Ärzte scheuen vor der Gründung oder Übernahme einer eigenen Praxis zurück. Das zeigt auch der Trend zu Ärztehäusern mit Angestellten. Dabei verläuft der weitaus überwiegende Teil von Gründungen erfolgreich.

„Bei einer Gründung spielen auch viele weiche Faktoren eine Rolle. Wer das nicht versteht, kann nicht gut beraten.“

Ihr Selbstbewusstsein paart sie mit einer angenehmen Portion Zurückhaltung. Doch so viel berufliche wie Lebens-Erfahrung, fokussiert auf ein Thema, sind selten. Und ihre Lust als Bankerin zu arbeiten und Kunden optimal zu beraten spürt man in jedem Satz.

Für ihre weitere Arbeit wünschen wir viel Erfolg und gutes Gelingen.