Sicherheit

So optimieren Sie Ihr Online-Banking

Jeder hat das Wort schon einmal gehört: Phishing. Dahinter steckt der Versuch von Internetbetrügern, Bankkunden zu Überweisungen auf ein falsches Konto zu verleiten und so ihre Konten zu plündern. Oft nutzen sie dabei Schadsoftware, so genannte Trojaner. Grundsätzlich gilt: Sobald Sie eine Phishing-Attacke vermuten, sollten Sie sich unverzüglich an Ihre Bank wenden. Außerdem können Sie Ihren Zugang zum Online-Banking auch online sperren. Damit es gar nicht erst soweit kommt, lesen Sie hier, wie Sie sich davor schützen.

Zehn Tipps für Ihre Sicherheit

  • Halten Sie das Betriebssystem Ihres PCs oder Smartphones/Tablets immer aktuell. Schützen Sie es mit einer Firewall.
  • Installieren Sie einen Virenscanner und halten Sie ihn immer aktuell. Nutzen Sie das Online-Banking nur von sicheren Rechnern. Vermeiden Sie Internet-Cafés.
  • Öffnen Sie niemals Anhänge in Mails unbekannter Herkunft. Am besten löschen Sie unbekannte Mails sofort, ohne sie zu öffnen.
  • Speichern Sie die URL des Online-Bankings nicht als Favorit/Lesezeichen. Gehen Sie immer von der Webseite der MVB ins Online-Banking.
  • Achten Sie darauf, dass in der Adresse-Zeile https steht (und nicht http), und dass die Adresse mit "https://www.mvb.de/banking-private/..." beginnt.
  • Vergleichen Sie immer die Daten der MTAN- bzw. TAN-Generatormeldung mit den Originaldaten, bevor Sie die TAN verwenden. Verwenden Sie die TAN nur bei exakter Übereinstimmung.
  • Wir fragen Sie niemals nach Ihren Zugangsdaten! Sollten Sie eine Aufforderung erhalten, Ihre Zugangsdaten einzugeben, handelt es sich vermutlich um einen Phishing-Versuch.
  • Das Gleiche gilt für Aufforderungen zu Test- bzw. Rücküberweisungen. Wir fragen Sie niemals danach, also führen Sie das bitte niemals aus.
  • Achten Sie auf Unregelmäßigkeiten: Eine erneute Aufforderung zur TAN-Eingabe, ein Abbruch nach Eingabe der TAN, Änderungen im Layout können Anzeichen für Phishing-Versuche sein.
  • Beim Verdacht auf einen Phishing-Versuch (und erst recht bei ungenehmigten Abbuchungen): Beenden Sie bitte umgehend das Online-Banking (oder die aktive Anwendung) und informieren uns schnellstmöglich. Je schneller der Online-Banking-Zugang gesperrt wird, desto kleiner ist der Schaden. Zusätzlich sollten Sie einen VirenCheck auf Ihrem Computer ausführen.

Häufige Fragen zu Phishing & Trojanern

Gibt es Phishing nur beim Online-Banking?

Nein. Diese Art des Internetbetrugs kann auch in einem anderen Umfeld stattfinden: Bezahlsysteme (zum Beispiel PayPal), Versandhäuser und Internet-Auktionshäuser sind ebenfalls Ziel von Phishing-Attacken. Um sich wirkungsvoll gegen Phishing zu schützen, ist ein Grundsatz immer zu beachten: Geben Sie niemals Ihre Passwörter für Internetanwendungen (zum Beispiel Online-Banking, Amazon, Ebay etc.) an Dritte weiter.

Was prüft der VR-ComputerCheck?

Der VR-ComputerCheck der VR-NetWorld GmbH in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsspezialisten Coronic GmbH kann die auf Ihrem Computer installierten Programme und Plugins auf Aktualität und bekannte Sicherheitsprobleme prüfen und Ihnen bei der Behebung von Sicherheitslücken helfen.

Neue Phishingmails zielen auf TelefonBanking - PIN ab

Phishing-Beispiel
Phishing-Beispiel

Aktuell werden Spam-Mails im Namen der Volksbanken und des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken versendet, die auf die TelefonBanking-PIN abzielen.
Öffnen Sie auf keinen Fall die in der eMail aufgeführten Links und geben Sie keine Zugangsdaten ein!

Vermehrte Viren-Mails.

Seit Kurzem ist ein spürbarer Anstieg von E-Mails zu verzeichnen, mittels derer Schadcode an die Empfänger ausgeliefert werden soll. Die Mails werden teilweise von Viren- und Spamfiltern nicht als solche erkannt, auch die Erkennung des Schadcodes durch Virenscanner ist oftmals erst verzögert gegeben.

Es gibt derzeit verschiedene Varianten: Viele der derzeit im Umlauf befindlichen Mails der einen Phishingwelle sind auf englisch verfasst, viele von ihnen beinhalten im Betreff bzw. im Namen des Attachments den Begriff "Invoice".

Auch gibt es eine neue Masche mit angeblichen DHL-Mails. Sprachlich sind die Mails zumeist eher schlecht gemacht. Das vertraute Layout beispielsweise bei den DHL-Mails könnte trotzdem dazu führen, dass die Empfänger den Text nur überfliegen und eher bereit sind, den Anhang zu öffnen.

Aber auch andere Mails mit anderen Betreffs und Inhalten versuchen Empfänger zum Öffnen des Mailanhangs zu bewegen.

TIPP: Wiederstehen Sie Ihrer Neugier. Öffnen Sie NIEMALS Anhänge in Mails unbekannter Empfänger. Seien Sie besonders vorsichtig bei doc-,xls-, exe- oder zip-Dateien. Am besten löschen Sie die Mails sofort.