Kultur und Wirtschaft im Forum der Mainzer Volksbank

Ausstellung von Professor Andreas Orosz und seiner Klasse der Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Professor Dr. Wolfgang Gerke referiert zum Thema „Deflation – Inflation – Konfusion? Wohin steuert uns die EZB?

Mainz, 17.7.2014. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation auf den europäischen Finanzmärkten hatte die Mainzer Volksbank im Rahmen der Veranstaltung „Kultur und Wirtschaft“ hochkarätige Referenten zu spannenden Themen eingeladen:
Den kulturellen Part bildete Professor Andreas Orosz mit seiner Klasse für gegenständliche Malerei an der Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft bei Bonn und mit der die Veranstaltung flankierenden Ausstellung „Gegenständliche Malerei, der Professor und seine Studenten“.

In Zusammenarbeit mit Kurator Utz Heinzelmann hat Professor Andreas Orosz eine besondere Ausstellung kreiert, die insgesamt 68 Exponate umfasst und im Rahmen von Kultur und Wirtschaft eröffnet wurde. Die Thematik des Abends aufgreifend erklärte Utz Heinzelmann: „Deflation ist kein häufig vorkommendes Thema in der Kunst, da die Preise für Kunstwerke in der Regel beständig sind. Teils inflationäre Preise sind dagegen eine normale Entwicklung im Kunstgeschäft. Damit ist das Thema Deflation/Inflation durchaus auch ein Thema in der
Kunst“.

Die Malerei von Professor Orosz und den Studentinnen und Studenten seiner Klasse ist geprägt von Details; Räumlichkeit ist seine Leidenschaft, klares Licht dominiert die Szenen und gibt dem Betrachter das irritierende Gefühl, alles viel klarer zu sehen. Orosz selbst zeigt sich begeistert von dem ‚Geist‘ seiner Klasse: „Der Zusammenhalt und die Visionen, der hier entstehen, sind wichtig für später – sie sind das Tragende und Treibende für den Künstler in späteren Jahren“.

Auch der Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums in München, Prof. Dr. Wolfgang Gerke, griff in seinem Vortrag zum Thema „Deflation – Inflation – Konfusion? Wohin steuert uns die EZB?“ das Thema der Geldillusion auf, erläuterte politische und markoökonomische Trends und warnte vor zu viel Eurokritik.

Mit ihrer Veranstaltung macht die Mainzer Volksbank eG wieder einmal Kultur und Wirtschaft erlebbar. Als 152 Jahre alte Genossenschaftsbank, Bank des Mittelstandes in Mainz und der Region, fungiert die Mainzer Volksbank als gutes Beispiel dafür, wie Zeiten von Inflation, Wirtschaftskrisen und Kriegen erfolgreich überwunden werden können. „Wir begleiten unsere Kunden durch das Niedrigzinstal; und nicht nur das – vielmehr ist es unser Anspruch, die Geldentwertung zu schlagen“, betont der Vorsitzende des Vorstands der Mainzer Volksbank Uwe Abel.


Die Ausstellung ist zu sehen vom 18. Juli 2014 bis 05. September 2014.
Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr im Forum der Mainzer
Volksbank eG, Neubrunnenstraße 2, 55116 Mainz.