Fake-Shops im Internet

5 Tipps, wie Sie sie erkennen können

Eine Digitalkamera für unter 100 Euro, eine Louis Vuitton-Handtasche für die Hälfte, das sind Angebote, bei denen viele Verbraucher schnell schwach werden. Aber hier ist Vorsicht geboten, denn bei solchen Angeboten handelt es sich meist um Fake-Shops.

Die Polizei spricht von einem Massenphänomen, die Verbraucherzentralen warnen massiv davor: Fake Shops sind Online-Shops bzw. Händler auf Online-Marktplätzen, deren Geschäftsbetrieb ausschließlich dazu dient, Kunden zu betrügen und um ihr Geld zu bringen. Die Lieferung einer korrekten und wertentsprechenden Ware ist dabei nie geplant, vielmehr liefern die Shops entweder gar keine oder gefälschte Ware.

In der Regel gibt es zwei Vorgehensweisen

  • Manche Betrüger setzen komplette Onlineshops auf, in denen sie ihre Waren anbieten. Vom Aussehen sind die Shops dabei kaum bis gar nicht von seriösen Onlineshops zu unterscheiden. Oft werden alle gängigen Zahlverfahren auf der Webseite angeboten, aber kaum hat der Kunde bestellt, werden „technische Gründe“ vorgeschoben, die dazu führen, dass nur noch Zahlverfahren wie Vorkasse und Überweisung existieren, bei denen man anschließend nicht mehr an sein Geld kommt. Auf den Kontaktseiten existieren dann keine Möglichkeiten, mit dem Händler real in Verbindung zu treten.
  • Manch andere Kriminelle erstellen Händlershops auf Marktplätzen wie z.B. Amazon, wo sie ihre Waren anbieten.  Das sieht auf den ersten Blick zuverlässiger aus, aber kurz nach dem Kaufabschluss wird der Kunde aufgefordert, die weitere Abwicklung per Mail mit dem Händler zu vollziehen, womit man den sicheren Bereich von Amazon verlässt. Auch hier warten auf den Kunden unsichere Zahlverfahren und keine oder gefälschte Ware.

An diesen Merkmalen können Sie Fake-Shops erkennen

  • Übertrieben niedriger Preis
  • Nur unsichere Zahlungsarten
  • Es existiert kein Impressum. Übrigens: Auch eine .de-Domain ist kein sicheres Zeichen
  • Es sind keine geeigneten Kontaktdaten vorhanden. Meist werden nur Postfach oder kostenpflichtige Servicenummer angegeben.
  • Vor der Webadresse steht http statt https (z.B. http://beispielshop.de). Nur Webseiten mit https verwenden eine gesicherte Verbindung.

Was können Sie tun?

Was Sie dagegen tun können, ist recht einfach: Verwenden Sie ausschließlich Zahlungsmittel, die einen Käuferschutz beinhalten. Wir empfehlen bei Einkäufen im Internet die Zahlung per Kreditkarte mit 3DSecure oder per Paydirekt.

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