Mainzer Volksbank spendet 7.500 Euro für den Erhalt alter Baumsorten

Im Zuge einer Aktion rund um die nachhaltige Geldanlage übergibt die Mainzer Volksbank (MVB) 7.500 Euro an den Verein Massenheimer Stöffsche e.V. Der Verein setzt sich für den Erhalt alter Obstbaumsorten ein und fördert damit eine reichhaltige Artenvielfalt in der Region.

Alte Baumsorten bereichern die Region

Für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge ist der Sortengarten in Massenheim ein wahres Paradies. Zahlreiche alte und seltene Hochstamm-Apfelbäume säumen das Feld, das liebevoll von den Mitgliedern des Massenheimer Stöffsche e.V. seit 2017 aufgebaut und gepflegt wird. Partner der ersten Stunde ist die Mainzer Volksbank, die ein Startkapital von 500 Euro beisteuerte. Heute, vier Jahre später, übergab MVB-Regionaldirektor Axel Schulz mit 7.500 Euro eine weitaus höhere Summe, um dieses erfolgreiche Vorhaben weiter zu unterstützen.

„Alle Welt redet über Nachhaltigkeit und hier in Massenheim sind wir live dabei, wie aus Worten Taten werden,“ beschreibt Axel Schulz die Arbeit des Vereins. „Was klein begonnen hat, wuchs Jahr für Jahr an. Wir wollen mit unserer Spende weiterhin dabei unterstützen, dass mehr solche natürlichen Refugien für Mensch und Tier in der Region entstehen und erhalten bleiben“, so Schulz weiter.

Michael Schröder, 1. Vorsitzender des Vereins, freut sich über die Spende: „Diese Unterstützung ist eine enorme Hilfe für alles, was wir uns vorgenommen haben. Neben den Apfelbäumen planen wir einen weiteren Sortengarten in unmittelbarer Nachbarschaft anzulegen.“ Darin sollen alte Birnenbaumsorten für die Zukunft heranwachsen, die sich auf der roten Liste befinden, also vom Aussterben bedroht sind. „Zwei Bäume sind dort schon gepflanzt“, sagt Michael Schröder. „Weitere können durch die Spende der Mainzer Volksbank folgen.“ Zusätzlich plant der Verein zwei kleine Tümpel und eine Natursteinmauer zu errichten, damit sich dort wieder Reptilien und Amphibien wie Eidechsen sowie Salamander ansiedeln.

Nachhaltig Sparende konnten Spende generieren

Im Aktionszeitraum vom 01.05.2021 bis 31.08.2021 hat die Mainzer Volksbank im Rahmen der Beratungen zu nachhaltigen Geldanlagemöglichkeiten viele Kund:innen von den Vorteilen überzeugen können. Um die Nachhaltigkeitswirkung zusätzlich zu stärken, spendet die MVB einen Betrag von 15.000 Euro für nachhaltige Projekte in der Region. Union Investment, die Fondsgesellschaft der Volksbanken Raiffeisenbanken und Anbieter nachhaltiger Fonds, hat zusätzlich 7.500 Euro gespendet, sodass 22.500 Euro für insgesamt drei Institutionen mit nachhaltigen Projekten zusammengekommen sind.

Nachhaltige Geldanlagen sind unter den aktuellen Rahmenbedingungen, u. a. der Nullzinsphase, sehr stark nachgefragt. So kann die MVB innerhalb der ersten 8 Monate des Jahres 2021 einen Zuwachs von ca. 60 % bzw. über 42 Mio. Euro in nachhaltige Fondslösungen der Union Investment verzeichnen. Für die Zukunft rechnet die MVB mit einem weiteren Anstieg der Nachfrage.

Der Verein Massenheimer Stöffsche e.V. wird für das Engagement bedacht, sich für den Erhalt der Artenvielfalt sowie das Pflanzen von Bäumen in der Region einzusetzen. Weitere Spendenempfänger sind die gemeinnützige Stiftung Wald zum Leben sowie das Nabu Naturschutzzentrum Rheinauen. Alle Spendenempfänger erhalten 7.500 Euro für deren nachhaltige Projekte.

Über den Verein Massenheimer Stöffsche e.V.

Seit 2017 kümmern sich Freunde der Natur und Geselligkeit im Verein Massenheimer Stöffsche e.V. um den Erhalt und Ausbau alter Obstbaumsorten. Auf eigenen Streuobstwiesen sowie bei Projekten mit Schulen und anderen Vereinen pflegen die ca. 50 Mitglieder das Wissen und den Umgang mit diesen Baumsorten. Zudem bietet der Verein Baumschnittkurse an und treibt die Pflanzung von Bäumen voran. Für Unterstützer:innen gibt es die Möglichkeit einer Baumpatenschaft.

Ein geschmackvoller Nebeneffekt sind die Getränke, die auch den geernteten Früchten der Bäume gewonnen werden. Daher rührt auch die Namensgebung des Vereins, der regelmäßig gemeinsame Apfelernten und Apfelweinverkostungen anbietet.